GC Unna Fröndenberg

Bahn 8 Unna-FröndenbergAm Rande des Ruhrgebietes, schon als Ausläufer des Sauerlandes liegt der Platz des GC Unna – Fröndenberg. 1985 gegründet, wurde der 18 – Loch Meisterschaftsplatz nicht in die Natur hinein gehauen, sondern als eine Einheit mit ihr konzipiert.

Wunderbarer alter Baumbestand umrahmt den anspruchsvollen Platz mit Doglegs, Teichen, Bunkern und Biotopen und garantiert eine wunderschöne Golfrunde in der Natur, fern ab von Lärm und sonstigen Störfaktoren. An so mancher Bahn kann man auch schon mal innehalten und den Blick über das besondere Panorama genießen.

Der Meisterschaftsplatz bietet mit seinen 18 Bahnen ein abwechslungsreiches Profil, dass nicht nur für höhere Handicaper eine Herausforderung darstellt, sondern auch für fortgeschrittene Golfer abwechslungsreich und sportlich anspruchsvoll zu spielen ist. Dabei ist er mit seinen Bunkern und wunderschön anzusehenden Teichen nie unfair, sondern weckt dadurch eher den Ehrgeiz der Sportler auf einen guten Score.

In den Jahren wurde immer wieder in den Platz investiert, um so den Reiz der Anlage aufrecht zu erhalten und sogar noch zu vergrößern. Als Beispiel kann man hier die Teiche zwischen den Bahnen 7 und 17, sowie an Bahn 12 und als letzte Neuerung an Bahn 13 anführen. Die sind nicht nur schön anzusehen, sondern kommen auch als Wasserhindernis ins Spiel.

Bahn 11 Unna-FröndenbergHerauszuheben sind sicherlich auch noch die Bahnen 11 und 8. Wenn man auf der Bahn 11 den Ball vom erhöhten Abschlag über das Tal mit dem Biotop auf dem gegenüberliegenden Plateau platziert hat, weiß man, warum man angefangen hat Golf zu spielen.

Auf dem Par 3 der Bahn 8 schlägt man den Ball zwar „nur“ 136 m vom weißen Herrenabschlag auf das Grün, doch das ist nicht gerade einfach, denn dieses liegt 26 m höher als der Abschlag. Hieran scheitert so mancher Spieler und muss sich anschließend die Frage gefallen lassen, ob er vorlegen wollte.

Wenn man auf dem Grün der 18 angekommen ist, sollte der Putt noch mit voller Konzentration erfolgen, was sicherlich schwer fällt, denn man blickt direkt auf die Terrasse des Clubhauses. Das kann genauso nervös machen, wie der Abschlag an der Bahn 1, wenn man die Blicke der dort Sitzenden im Rücken und damit einen gewissen „Druck“ verspürt, den ersten Abschlag auf die Bahn zu bringen.

Wenn man die Runde beendet hat, sollte man sich die Zeit nehmen und sich in den warmen Monaten auf der herrlichen Terrasse eine Erfrischung gönnen. Dort kann man einen wunderschönen Golftag ausklingen lassen und bei sonnigem Wetter einen traumhaften Sonnenuntergang genießen.

Ich hoffe, dass ich euch unseren Platz etwas näher bringen konnte und würde mich freuen, wenn wir euch dort mal begrüßen können.

Grüße aus Unna

Thomas Röwekamp

   
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